Schüssel Salz gegen beschlagene Scheiben

In letzter Zeit stolpere ich immer häufiger über praktische Lifehacks. Ich fang mal an die aufzuschreiben.

Eine Schüssel Salz im Auto verhindert, dass die Scheiben in einem kalten Auto nach dem Einsteigen anlaufen. Je mehr Oberfläche das Salz hat umso besser.

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Soundwire

Kurze Notiz an mich: Sondwire unbedingt mal ausprobieren:
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.georgie.SoundWireFree

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nautilus als Standard für ftp Booksmarks unter gnome shell

Ich will Nautilus für FTP Bookmarks verwenden, daher soll die gnome shell nicht immer meinen Browser öffnen sondern Nautilus!

So geht’s ganz einach:

In ~/.local/share/applications/mimeapps.list einfach unter Default Applications folgende Zeile ergänzen:

x-scheme-handler/ftp=nautilus.desktop

Natürlich geht das für beliebe mime-types und Programme auch.

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bareos

Applaus! Mit bareos gibt es mal einen Fork einer FOSS „Standard Software“, den ich wirklich begrüße. Der Windows Client funktioniert schon mal super! 🙂

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Nexus 7 wiederbeleben

Ist das Nexus 7 Tablet mal komplett tief entladen kann es mal das es trotz angeschlossenen Kabel hängen bleibt. Meistens sieht man nur einen blinkenden Screen und aufblitzende Pixel.

So belebt man ihn wieder:

  1. Nexus 7 mit dem Originalnetzteil an die Steckdose anschließen.
  2. Unmittelbar nach dem Annschließen Leise- und Einschalt-taste gleichzeitig drücken. Jetzt sollte das Bootloader Menü erscheinen.
  3. Im Bootloader Menü mit Leise und Lauter die Option „Power Off Device“ wählen
  4. mit dem Ausschalter bestätigen
  5. Kabel ziehen
  6. Kabel wieder einstecken
  7. Fertig

Jetzt sollte wieder das normal Batteriesymbol erscheinen und der Nexus ganz normal laden.

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15.04.2013 – 117th Boston Marathon

Normal schreibe ich in meinem Blog keine Beträge fürs Tagebuch. Mein Blog dient eigentlich nur für mich als eine Art Merkzettel für technische Details. Aber nach gestern habe ich mich entschlossen den 15.04.2013 für mich ebenfalls zu dokumentieren.

6:15 Uhr: Aufstehen! Das Wetter verspricht gute Zeiten und viele Zuschauer.

7:00 Uhr: Nach einem kurzen Stopp beim Donkin‘ Donuts, in dem ich mir was fürs Frühstück besorgt hatte, treffe ich im „Büro“ ein. Unser Arbeitsplatz liegt im Fairmont Plaza am Copley Platz und ist damit nur ein paar Minuten weg vom Ziel. Ich bin wie gewöhnlich etwas nervös …

9:00 Uhr: Nach den üblichen Vorbereitungen geht es los. Um 9:00 Uhr starten die ersten Teilnehmer, 9:17 Uhr die Rollstühle und Handcycles, 9:22 Uhr die Elite der Frauen

10:00 Uhr: Start Männer Elite und Hauptfeld

Ab jetzt beginnt mein eigentlicher Job. Ich kümmere mich zum einem darum, dass Angehörige eine SMS bekommen sobald ein Teilnehmer die 10km, Halbmarathon-, 30km- oder Zielmarke passiert und auch um die Ergebnisse im Internet. Für die SMS Alamierung haben sich soviele regiestriert wie noch nie. Aber ahne nicht, dass wir die am Ende des Tages noch mehr als geplant verschicken werden.

11:58 Uhr: Die erste Frau läuft ins Ziel. Alles läuft wie geschmiert.

12:10 Uhr: Der erste Mann im Ziel. Wir haben Zugriffe und Traffic auf der Internetseite wie noch nie. Auch jetzt ahne ich nicht, dass das es noch mehr werden soll.

12:20 Uhr: Alle Top 10 sind im Ziel. Sabrina Mockenhaupt auf Platz 10! Wie üblich nimmt der Stress nach dem Zieleinlauf der Tops ab. Der „Alltag“ beginnt. Immer noch läuft alles optimal.

14:30 Uhr: Nachdem alles wie von selbst läuft melde ich mich für ein paar Minuten bei den Kollegen ab. Ich will das übliche Zielbild machen. Also mache ich mich auf den Weg um kurz vor der Finishline ein Bild in Richtung Ziel zu machen.

14:40 Uhr: Nach zig Sicherheitskontrollen habe ich mir einen Punkt zum Fotografieren rausgesucht. Er liegt ein paar Meter von der Finishline entfernt, genau auf der Straßenseite gegenüber wo später Bombe Nr. 1 hoch gehen wird.

14:42 Uhr: So 2 Fotos gemacht. Dieses mal bleibe ich nicht wie üblich ein paar Minuten dort sondern will lieber wieder zurück. Ich will den SMS Versand und die Internetseite nicht so lange aus den Augen lassen.

14:50 Uhr: Die Bomben gehen hoch und ich treffe etwa zur gleichen Zeit wieder im „Büro“ ein.

14:52 Uhr: Wir bekommen einen Anruf vom Ziel: Das Ziel ist zu, Bomben expoldiert, die Polizei übernimmt. All unsere Systeme laufen und wir kapieren tatsächlich erst beim zweiten Anruf den Ernst der Lage. Unsere System laufen weiter. Heute am Mittwoch nach dem Rennen bin ich immer noch völlig perplex, dass unsere Jungs im Ziel selbst in so einer extremen Situation uns angerufen haben. Hut ab Jungs!

15:00 Uhr: Die ersten Augenzeugen kommen von außen rein und erzählen sichtlich geschockt vom gewaltigen Knall.

15:05 Uhr: Ich spreche auf die Mailbox von meiner Frau und rufe meine Eltern an. Sie sollen wissen, dass uns nichts passiert ist. Scheinbar gerade noch rechtzeitig. Anschließend wird das Handynetz im Zielgebiet für einige Minuten abgestellt. Die Behörden wollen damit die Fernzündung weitere potentieller Bomben über Handys verhindern.

15:10 Uhr: Wir beraten im Team kurz was wir tun können und entscheiden, dass wir die Systeme so lange wie möglich laufen lassen und die SMS Benachrichtigung auf 35KM und 40KM ausdehnen.

15:15 Uhr: SMS Nachrichten sind umgestellt. Wir schicken von allen Punkten. D.h. überquert ein Teilnehmer unsere Systeme bekommen die registrierten Angehörigen Nachrichten.

15:20 Uhr: Ich ahne, dass die Zugriffe auf die Ergebnisseite im Internet gewaltig steigen wird. Es ist neben den SMS Nachrichten die einzige Quelle für Angehörigen sich zu erkundigen, wo ihr Läufer ist. Also aktivieren wir sämtliche Reserven.

15:30 Uhr: Die Zugriffe auf die Internetseite steigen und steigen in den nächsten Stunden. Wir werden am Ende feststellen, dass die Spitze beim Dreifachen des Spitzenwertes um 12:10 Uhr lag. Die Seite hat alles super verkraftet!

Nach 15:30 Uhr:
Langsam kommen wir zum Nachdenken und begreifen was passiert ist. Es kommen zwar immer wieder noch Anfragen zu Teilnehmerzahlen (wie viele am Start, wie viele vor 14:50 Uhr im Ziel, …) aber viel können wir nicht mehr tun. Trotzdem bleiben wir in Bereitschaft am Platz.

Nebenher geht der Sturm von Facebook Anfragen, SMS, Nachrichten, Mails, … los. Ich bin jetzt noch von den Socken wie viele sich per SMS, Anruf, Facebook oder Mail nach meinen Kollegen und mir erkundigt haben. Vielen Dank dafür! Ein Zeit lang machen wir nichts anderes als all die Fragen zu beantworten.

Auf dem Fernsehbildschirm mit dem wir wie üblich das Rennen verfolgen laufen in einer gefühlten Endlosschleife die Bilder vom Anschlag. Unter anderem wird berichtet, dass eine weitere Bombe in unserem Hotel hoch gegangen sein soll. D.h. Tatsachen vermischen sich mit Geschichten. Irgendwann drehen wir den Kasten einfach ab.

19:20 Uhr: Wir packen zusammen und überlegen wo wir etwas zum Essen bekommen. Unser Team bleibt im gleichen Hotel und isst in der Hotelbar. Man merkt allen den Schock noch an. Wir reden viel über was passiert ist und welche Konsequenzen das wohl haben wird.

Irgendwann verlassen wir das Hotel und kämpfen uns durch eine völlig abgeriegelte Stadt. Unser normaler Weg ist gesperrt. Überall Landespolizei, Bundespolizei, Swat, FBI, US Army, ATF, … Blaulicht ohne Ende. Immer wenn wir mit Polizisten sprechen bin total überrascht wie freundlich und hilfsbereit sie in dieser Situation sind. Unser Team ist auf 2 Hotels verteilt und nachdem die jeweiligen Hotels nur die tatsächlichen Gäste betreten dürfen sind wir schnell in 2 kleine Gruppen aufgeteilt. Das Hotel, indem ich mit einem Kollegen untergebracht bin, liegt ein paar Meter weg vom Geschehen. Obwohl vor dem Hotel alles gesperrt ist, schieben nur 2 schwer bewaffnete Polizisten in der Lobby Wache. Ich komme direkt in mein Zimmer und schlafe innerhalb von Minuten ein.

Am nächsten Morgen wache ich auf und finde wieder viele Nachrichten auf meinem Handy – unter anderem von Radio Energy, Hip Kurier und Nürnberger Nachrichten. Die Interview Anfragen lehne ich ab. Allen Freunden und Bekannten schreibe ich, dass es uns gut geht.

Nach dem Frühstück gehe ich durch Boston. Der Zielbereich ist immer noch sehr weiträumig völlig abgeriegelt und wird es vermutlich so noch Tage sein. Viele Läden sind geschlossen. Die Fahnen wehen auf Halbmast. Die Stimmung der Leute ist gedrückt. Nachdem wir nicht ran dürfen laufen unsere Systeme im Ziel immer noch …

Wir verabschieden uns vom amerikanischen Teil des Teams und machen uns am Nachmittag auf den Weg nach Europa. Es geht in Richtung London – zum Marathon.

20.04.2013: Das Team in Boston darf heute den Zielbereich räumen. Sie müssen allerdings weiße Overalls tragen und ihr Handy ausschalten. Der Tatort ist immer noch als solcher gesperrt.

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IPMI: bmc reseten

Nicht oft aber hin und wieder stürzt schon mal der Webserver auf so einem Ding ab. Dank ipmi kann man das Ding aber neu starten. Hier daher kurz mein Merkzettel für den Syntax:

  1. Infos abrufen:
    ipmitool -I lanplus -H 172.16.1.1 -U meinuser bmc info
  2. BMC reseten:
    ipmitool -I lanplus -H 172.16.1.1 -U meinuser bmc reset cold
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Bash epoch conversion Beispiele

Nachdem ich das immer wieder nachlesen muss schreibe ich mir das jetzt endlich mal auf!

  1. Um die aktuelle Uhrzeit als epoch time zu bekommen
    ~$ date +%s
    1348905176
  2. Umgekehrt geht’s so:
    ~$ date --date "Jan 1, 1970 00:00:00 +0000 + 1348905176 seconds"
    Sa 29. Sep 09:52:56 CEST 2012

    bzw. noch besser so

    date -d@1348905176
    Sa 29. Sep 09:52:56 CEST 2012
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