automount Nexus 7 unter Ubuntu

Erstaunlicherweise ist auf dem Nexus 7 keine usb-storage drauf. D.h. steckt man es an einen Linux Rechner passiert erstmal gar nichts. Daher habe ich mir mal den Automount per mtpfs eingerichtet. So geht’s

  1. Notwendige Pakete installieren:
    apt-get install mtp-tools mtpfs
  2. Mountpoint anlegen:
    mkdir /media/Nexus7
    chown dein_user /media/Nexus7
  3. UDEV Regel anlegen:
    /etc/udev/rules.d/51-android.rules

    SUBSYSTEM=="usb", ATTR{idVendor}=="18d1", ATTR{idProduct}=="4e41", MODE="0666"
  4. UDEV neu starten:
    service udev restart
  5. fuse konfigurieren:
    /etc/fuse.conf

    user_allow_other
  6. user zu fuse ergänzen:
    usermod -a -G fuse dein_user
  7. fstab anpassen:
    /etc/fstab

    mtpfs          /media/Nexus7   fuse      user,noauto,allow_other   0 0
  8. abmelden und wieder anmelden:
    fertig.

Danach findet man Nexus7 im Nautilus. Ein Klick darauf und schon ist das angesteckte Nexus7 Tablet gemounted.

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Oracle Linux: A better alternative to CentOS!?

Notiz an mich: Ich muss unbedingt mal bei Gelegenheit Das Kochrezept versuchen. Folgende Fragen fallen mir spontan dazu ein:

  1. Wie verhält sich Spacewalk zu Oralce Clients?
  2. Welche Oracle Paket gibt es dazu? Ist evtl. OCFS2, eine Oracle Version oder ähnliches gleich mit dabei?
  3. Was macht die Performance? Oracle behauptet ja es sei schneller als das Original
  4. Kommen die Updates wirklich so schnell?
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How to Calculate Network Throughput

Ich habe eben eine sehr gute Formel gefunden, wie man den maximalen Durchsatz bei einer durchschnittlichen TCP Verbindung bestimmt:

  1. Convert the TCP window size from bytes to bits: 64 KB is the default TCP window size for computers running the Windows operating system. To convert the window size to bits, multiply the number of bytes by eight. 64 KB x 8 = 524,288 bits.
  2. Divide the TCP window size in bits by the network path latency. For this example, use a latency of 60 milliseconds. 524,288 bits / .060 seconds = 8,738,133 bits per second.
  3. Convert the result from step 2 to megabits per second by dividing the result by 1,000,000. In this example, the maximum throughput is 8.738 Mbps maximum network throughput with the main limitation on the network throughput being the high latency of the network connection.

Das erklärt auch warum viele Downloader mehrere Sessions öffnen. Aber Vorsicht! Viele Sessions erhöhen die Latenz und damit bricht der Wert pro Session wieder ein. Mit iperf kann man das prima testen.

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SIM Karte per AT-Befehle von Pin befreien

Hier die notwendigen Schritte:

  1. Erst mal mit dem Modem verbinden (minicom oder Hyperterminal)
  2. Dann schauen ob die Kommunikation geht: AT abschicken. Es sollte ein „OK“ zurückkommen
  3. Prüfen ob die SIM Karte eine PIN hat: AT+CPIN?
  4. Hat die Sim keine PIN kommt sofort +CPIN: READY zurück
  5. Hat sie eine PIN, dann PIN wie folgt eingeben: AT+CPIN=“1234″ (dabei ist 1234 die PIN)
  6. Anschließend die PIN diesablen: AT+CLCK=“SC“,0,“1234″ (1234 ist wieder die PIN)
  7. Fertig, die SIM hat keine PIN mehr
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namebench – oder jede Sekunde zählt

Mal wieder ein wirklich gutes Tool, was man sich als road warrior merken sollte: namebench. Damit ermittelt man die optimalsten Nameserver für den jeweiligen Client. Das kann manchmal schon zu einem deutlich flüssigeres Gefühl beim Surfen führen.

Hier das Ergebnis meines lokalen Clients. Obwohl Google gewonnen hat, bleibe ich bei meinen Einstellungen. Die wissen ja sowieso schon alles ;-).

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LVM Partition Resizing – Teil 2

Der erste Teil ist ja schon ziemlich alt. Aber jetzt muss ich doch mal den Teil 2 dazu verfassen. Der Teil ist aber nichts für schwache Nerven! Ich hatte das Problem, dass ich eine raw-Device einer KVM Maschine vergrößert hatte. Danach habe ich festgestellt, dass dort bereits 4 primäre Partitionen angelegt sind. Eine zweite Platte wollte ich aber nicht einhängen. Was nun?

Der „Trick“ ist einfach. Man löscht die letzte Partiton mit fdisk und legt sie mit dem identischen Start-Zylinder neu an. Unbedingt den identischen Start-Zylinder nehmen! Ansonsten war’s das mit den Daten! Danach kann man die entsprechende Partition mit pvresize vergrößern, dann das logical Volum mit lvextend und anschließend das Filesystem mit resizefs.

Also an 2 Stellen bei RAW-Devices aufpassen:

  1. Beim Vergrößern des Sparse Files die entgültige Größe angeben und nicht umwievil vergrößert wird. Und
  2. Beim Neuanlegen der Partition unbedingt den gleichen Start-Zylindern nehmen
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Debian Squeeze Update

Kurze Notizen zu dem Debian Squeeze Update auf meinem Homeserver:

  • Nut – Network UPS Tools
    Nut hat eine neue Rechtestruktur. Musste also die Config anpassen.
  • Asterisk
    Asterisk ist mit segfaults abgestürzt. Neue Installation und Kopieren der Config Files hat geholfen.
  • Cyrus IMAP
    Der alte Cyrus Server hat alte berkeley Versionen für seine Datenbankdateien benutzt. Damit hat die neue Version nicht funktioniert. Das hat mich fast in den Wahnsinn getrieben.

    Noch ein wichtiger Hinweis zu Cyrus Sieve! Mein Sieve Client verwendet leider noch den alten Port

Hat zwar funktioniert aber war ordentlich Aufwand. CentOS gefällt mir deutlich besser.

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Javascript: radiobuttons

Einzelne Radiobuttons haben einen Nachteil: Sind sie mal angeklickt bekommt man sie nicht mehr abwählbar. Ich finde die aber trotzdem nett und hab für das Problem jetzt eine ganz einfach Lösung gefunden:

<input type="radio" onDblClick="this.checked=false;" name="radio">

Einfachklick anwählen und Doppelklick abwählen. Sehr schön. Gefällt mir gut
Hier kann man es gleich mal veruschen:

Radiobutton
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Qemu Image mounten

Grr, hab mir mal wieder ein Qemu Image einer VM Platte mitgenommen und brauch jetzt Daten daraus. Was tun? Wie üblich habe ich keine Lust die ganze Platte zusammen mit der Systemkonfig über das Netz auf einen KVM Host zu kopieren und dort wieder zu booten. Daher hier der Weg, wie es sich lokal mounten lässt. Die einzige Voraussetzung ist dass man kpartx installiert hat. Also hier die Schritte:

  • Ohne LVM: Device-Maps erstellen
    sudo kpartx -l image.qemu

    Man bekommt dann sowas wie:

    loop0p1 : 0 401562 /dev/loop0 63
    loop0p2 : 0 39471705 /dev/loop0 401625
    loop0p3 : 0 2040255 /dev/loop0 39873330
    

    Das lässt sich dann einfach per mount einhängen.

  • Mit LVM:muss noch das LVM gescannt werden
    Nachdem die Partitionen in dem Qemu-Image bei mir ein LVM waren musste ich die erst mal lernen. Das geht wie folgt:

    sudo vgscan

    Was wiederum folgendes liefert:

    sudo lvs
      LV      VG   Attr   LSize  Origin Snap%  Move Log Copy%  Convert
      rootvol myvg -wi-a- 18,81g                                      
    

    Anschließend kann man das LVM ganz einfach mounten

     sudo mount /dev/myvg /mnt

BTW: Das geht natürlich auch mit Xen 😉

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