Syslog goes OpenNMS

OpenNMS ist schon der Knaller. Welche Klimmzüge muss man bei Nagios machen um Syslog zu verarbeiten. Bei OpenNMS ist das alles schon integriert. Es reicht die Aktivierung. Ich schreib mir das gleich mal auf, denn sonst suche ich bei der nächsten Neuinstallation wieder danach. Die Aktivierung erfolgt einfach in dem man folgenden Abschnitt in der service-configuration.xml einkommentiert:

        
                OpenNMS:Name=Syslogd
                org.opennms.netmgt.syslogd.jmx.Syslogd
                
                
                
                
        

Die Syslog Meldungen werden einfach den entsprechenden Host zugeordnet. Ist er noch nicht in OpenNMS vorhanden wird capsd beauftragt ihn zu untersuchen und anzulegen. Wie geil ist das denn.

Jetzt muss ich nur noch sehen, ob ich nicht von Syslog Meldungen überrannt werde 🙂

Homeoffice

Endlich habe ich das Groupware Dreamteam für mein Homeoffice gefunden. Die Kombination von:

funtkioniert mit meinem Handy zusammen perfekt. Endlich sind Kontakte, Termine, Aufgaben und Notizen überall in sync. Dank Horde muss ich mein Notebook auch nicht immer mit schleppen. Für Syncevolution unbedingt auch genesis installieren!

Horde … ich bin zurück

Ich such schon ewig nach einer vernünftigen Groupware mit der ich die Kontakte, Termine, Notizen und Aufgaben meines Handys synchronisieren kann. Bisher habe ich egroupware eingesetzt. Aber so richtig begeistert hat mich das ganze nicht. Die Synchronisation war immer irgendwie wackelig. Also habe ich weiter gesucht. Und dabei bin ich wieder auf einen alten Bekannten zurück gekommen. Imp aus dem Horde-Projekt war mein erster Webmail-Client. Nachdem ich aber mehr wollte (z.B. Sieve-Unterstützung) hatte ich Horde den Rücken gekehrt. Jetzt bin ich wieder zurück. Hab‘ die Applikationen entsprechend dieser Anleitung installiert und kann endlich meinen Kalender wieder richtig gebrauchen. Super. Das einzige was mir noch nicht gefällt ist, dass IMP keine mehreren Accounts nebeneinander unterstützt.

Mit dem Artikel merke ich mir den Link zur Debian Installation Anleitung.

Oracle kauft MySQL…

Mit der Übernahme von Sun durch Oracle kauft Oracle damit auch MySQL. Ich weiß nicht ob das sehr gut oder sehr schlecht ist. Das mächtige Oracle kann wirklich alles was das Herz begehrt. Oracle hat super Admin- und Entwicklungstools wie den SQL Developer. Warum sollten sie nun MySQL weiter in der Entwicklung puschen, wo sie doch eine sehr gute Datenbank haben? Anderseits habe ich die Hoffnung, dass die Tools von Oracle nun auf MySQL ausgeweitet werden und nicht nur die Basics unterstützen. Mal sehen. Interessant wird auch ob sie mit Oracle auch weiterhin Linux unterstützen werden oder evtl. sich doch auf Solaris konzentrieren.

Vielleicht ist es doch an der Zeit sich mit Postgresql zu beschäftigen. Ich wollte mir sowieso morgen bei Barnes&Nobles ein entsprechendes Buch kaufen 😀

Regexp mit SQL

Ich hasse den [[SQL]] Kauderwelsch. Das Standard SQL ist einfach zu wenig umfangreich. Deswegen entwickelt jeder seine eigenen Extensions. Alle sind irgendwie ähnlich aber dennoch unterschiedlich. Daher muss ich mir das hier immer notieren. Ich kann es mir nicht merken und will nicht immer Googlen.

Aktueller Fall Regexp mit SQL. Hier die Links

Ich finde die Oracle Lösung die bessere. Aber wahrscheinlich ist das Geschmacksache.

ClusterSSH

Clusterssh ist wohl eines der Tools, das mir am meisten Zeit bei der täglichen Arbeit mit vielen Hosts spart. Wer viele gleiche Server hat muss das Teil unbedingt nehmen. Aber Vorsicht! Auf allen Servern das gleiche ausführen kann auch ganz schnell auf allen das gleiche kaputt machen.

Warum schreibe ich hier über Clusterssh? Weil ich mir den Link zu meinem Feature Request bei ClusterSSH merken will.

manageable Switches

Ich habe gestern gelernt, dass man manageable Switches auch managen muss. Dabei meine ich nicht die Konfiguration sondern das IOS. Seit Tagen suche ich die Erklärung für Drops im Netzwerk. Ich hatte alles mögliche im Verdacht: Angriffe von Außen, kaputte Treiber, kaputte Kabel, … Nichts aus der Liste war daran Schuld! Stattdessen war es das IOS! Die installierte Version kam mit der Schachtel und war aus dem Jahr 2006. Niemand hat sie seitdem aktualisiert. Gestern habe ich nun den entsprechenden Switch aktualisiert. Und siehe da: Alle Probleme haben sich erledigt! Ohne OpenNMS hätte ich übrigens gar nicht gemerkt, dass das Netzwerk ein Problem hat.

Den Artikel schreibe ich eigentlich nur um mir den Link zu den Firmware Updates von HP Procurve Switches zu merken und beim nächsten Update nicht mehr so lange zu warten …

OpenNMS statt Nagios!

Im Dezember habe ich mich noch gefragt „OpenNMS statt Nagios?“ und war mir nicht sicher, ob ich Nagios den Rücken zukehren sollte. Jetzt heißt es aber sicher „OpenNMS statt Nagios!“. Dem Artikel „OpenNMS Tag 2“ bei dem ich die beide OpenSource Monitoring Lösungen gegenübergestellt hatte muss ich noch was ergänzen, wo sich OpenNMS deutlich von Nagios abhebt.

OpenNMS begeistert mich mittlerweile wirklich. Dank der vorhanden Integration von SNMPTraps und der vollständigen SNMP integration habe ich mittlerweile zig Probleme erkannt, die ich trotz meiner Vorbildung mit Nagios nie überwacht hätte.

Beispiele:

  • SNMPTraps bei Plattenfehler von RaidSystemen sind extrem umständlich in Nagios integrierbar. Es gibt zig Ansätze: Man überwachte das Proc Device (wenn vorhanden), Installiert CLI Tools und schreibt ein Skript, baut SNMPTraps in Nagios ein, … alles Handarbeit und Fehlerträchtig. Bei OpenNMS ist das schon gelöst. Einfach Trap Ziel am entsprechenden Server eintragen fertig.
  • TCP Fehler habe ich nie überwacht. Wozu auch TCP repariert sich doch selbst… Tja Pustekuchen. Wenn man sich selbst mit IPTables ein Problem schafft, wie merkt man das sonst.
  • LM_Sensors. Schon interessant ob es der Kiste zu warm ist. Mit OpenNMS war’s ruck zuck erledigt. Egal wieviele Sensoren die Server haben OpenNMS erkannt sie automatisch, überwacht sie und zeichnet Graphen. Perfekt
  • Mit dem Page Sequence Monitor überwache ich nicht nur ob eine Seite erreichbar ist, sondern ob man sich z.B. auch einloggen kann.

OpenNMS macht es einem leicht alles notwendig zu überwachen. Man kann alles mögliche überwachen ohne wie bei Nagios ein Plugin zu programmieren. Das gefällt mir wirklich gut.

Der Post ist eigentlich entstanden weil ich damit a) für OpenNMS werben will und b) Gleichgesinnte zum Erfahrungsaustausch suche. Meldet Euch mal…