Debian Squeeze Update

Kurze Notizen zu dem Debian Squeeze Update auf meinem Homeserver:

  • Nut – Network UPS Tools
    Nut hat eine neue Rechtestruktur. Musste also die Config anpassen.
  • Asterisk
    Asterisk ist mit segfaults abgestürzt. Neue Installation und Kopieren der Config Files hat geholfen.
  • Cyrus IMAP
    Der alte Cyrus Server hat alte berkeley Versionen für seine Datenbankdateien benutzt. Damit hat die neue Version nicht funktioniert. Das hat mich fast in den Wahnsinn getrieben.

    Noch ein wichtiger Hinweis zu Cyrus Sieve! Mein Sieve Client verwendet leider noch den alten Port

Hat zwar funktioniert aber war ordentlich Aufwand. CentOS gefällt mir deutlich besser.

Debian Routen setze

Ja, noch habe ich auf ein paar Deiban Rechner zu tun und ja noch läuft nicht auf allen Linux-Routern ein Routing Daemon. Weil da so ist muss ich gelegentlich manuelle Routen eintragen. Keine Ahnung warum, aber bei Debian suche ich jedes mal nach einer vernünftigen Stelle dafür. Dabei ist die doch mit /etc/network/interfaces definiert. Ein Beispiel:

auto eth0  
iface eth0 net static  
  address 172.16.4.254 
  netmask 255.255.255.0  
  post-up route add -net 10.0.0.0 netmask 255.0.0.0 gw 172.16.4.1  

Ob ich es mir jetzt wohl merke …

Nachtrag: Bei CentOS/RHEL ist das übrigens etwas hübscher gelöst. Hier die Doku dazu .

Debian Pakete selbst patchen

openlogo-nd-50Manchmal benötigt man Funktionen von Standardsoftware, die Debian nicht mitbringt. Dann ist es notwendig Debian Pakete selbst zu patchen. Meistens ist das keine gute Idee… Aber trotzdem hier mal die Schritte:

  1. Paket Sourcen und Abhängigkeiten holen
    cd /usr/local/src
    apt-get source [paket]
    apt-get build-dep [paket]
    
  2. Paket übersetzen
    cd [paket-sourcen]
    ./debian/rules build
    
  3. Nach Erfolg Pakete packen
    ./debian/rules binary
    

Danach findet man die entsprechenden *.deb Files unter /usr/local/src

Apache und localhost

Bei jedem Neustart des Apache und damit auch bei jedem Logrotate der Apache-Logfiles hatte folgende nervige Fehlermeldung bekommen:

Starting httpd: httpd: Could not determine the server's fully qualified domain 
name, using 127.0.0.1 for ServerName

Anfangs hatte ich vermutet, dass die vielen Hostnamen in der /etc/hosts, die ich definiert hatte dafür verantwortlich sind:

127.0.0.1 localhost edel.localhost typo3.localhost intranet.localhost 
sandbox.localhost compete.localhost boston.localhost chicago.localhost 
webservices.localhost miles.localhost statistics.localhost signup.localhost

Ein Ändern auf

127.0.0.1 localhost.localdomain localhost

Hat aber auch nicht geholfen und zudem wollte ich nicht die praktischen Namen verlieren. Die nehme ich nämlich zum Entwickeln und Debuggen.

Also was war letztendlich der Grund? Die Lösung ist einfach: Auf meiner Ubuntu Kiste war einfach der Domainname nicht ordentlich gesetzt. Das folgende Kommando hat geholfen:

hostname localhost.localdomain

Mit dnsdomainname kann man übrigens die Richtigkeit der Konfig checken. Damit ist klar, das auf den Debian Kisten in /etc/hostname auch die Domain mit reingehört. Bei CentOS ist es über /etc/sysconfig/network geregelt. Auch dort gehört unter HOSTNAME der volle Hostname also inkl. Domain rein.

Der Hammer, dass ich mich erst jetzt darum gekümmert habe …

Fastest mirror unter Ubuntu/Debian/CentOS

Wenn man oft unterwegs ist, dann ist es auch wichtig immer den schnellsten Mirror für die jeweilige Distribution zu nehmen. Jede Distri hat ihren eigenen Weg, daher schreibe ich mir das hier mal auf.

  1. Ubuntu
    Bei Ubuntu geht es über die GUI. Im Menü System -> Systemverwaltung -> Software Quellen -> Software von Ubuntu -> Herunterladen von: „Andere …“ -> Besten Server auswählen oder mit Synaptic System -> Systemverwaltung -> Synaptic-Paketverwaltung -> Einstellungen -> Paketquellen -> Software von Ubuntu -> Herunterladen von: „Andere …“ -> Besten Server auswählen
  2. Debian
    Debian hat ein Paket für die Konsole. Also erstmal folgendes installieren:

    # apt-get install netselect-apt

    Anschließend kann man dann z.B. den den schnellsten für Etch suchen:

    # netselect-apt etch
  3. CentOS
    Und hier die Anleitung für CentOS

Debian vs. CentOS – Runde 3

Ich lasse jede Stunden sowohl meinen CentOS Server als auch den Debian Server auf Updates checken. Beide sind i386. Ich hab auch Zugriff auf ander „x86_64“ CentOS Server.

Dieses mal dreht sich der Vergleich um

Debian hat dieses mal um Tue, 18 Nov 2008 00:34:04 +0100 sein Debian Security Advisory DSA-1666-1 verschickt. Bei CentOS war es ein wenig später Mon Nov 17 23:54:51 UTC 2008 per [CentOS-announce] CESA-2008:0988.

Mir ist dieses mal wieder etwas neues aufgefallen. Ein x86_64 CentOS Server hat bereits um Nov 18 02:54:30 CET ein Update von libxml2.x86_64 2.6.26-2.1.2.7 durchgeführt. D.h. eine Stunde nach der Mail war das Paket auf dem Mirror verteilt. Bei Debian hat es das Paket erst um 6:39 auf http://security.debian.org/ geschafft.

Deswegen hingt nun mein Vergleich etwas. Bei Debian installiere ich Sicherheitsupdates direkt von http://security.debian.org/ dagegen bei CentOS kommen die Updates von Mirrors. Der schnellste Mirror hat den zentralen Debian Server um 6h geschlagen.

Jetzt bleibt die Frage: An wen geht die Runde? Meiner Meinung nach geht die Runde wieder mal an CentOS und ich muss mich um die Einstellung meiner Paket Sourcen kümmern, damit die Sicherheitsupdates nicht vom nächsten Server sondern vom schnellsten kommen.

Debian vs. CentOS

Ich habe ja bereits hier mal die Aktualität der beiden Linux Distributionen verglichen. Heute habe ich das nächste Paket verglichen. Im net-snmp gibt es einen der üblichen buffer overflows, der hier gemeldet wurde. Für mich überraschend war, dass CentOS bereits am 03.11 per CentOS Errata und Security Advisory 2008:0971 informiert hat und aktualisierte Pakete bereitgestellt hat. Debian dagegen hat erst gestern am 9.11 eine entsprechende Sicherheitsankündigung veröffentlicht. Das sind schlappe 6 Tage Unterschied.

Ich bin wirklich überrascht oder vielleicht picke ich auch nur zufällig die Extreme raus. Jedenfalls sammle ich mal weiter solche Vorfälle.

Aktualität von Linux Distributionen

Ich habe privat 2 Server laufen. Einen unter CentOS 5.2 (mein Nagios Server) und einen unter Debian Etch (mein privater Homeserver). Beide aktualisiere ich selbstverständlich regelmäßig. Dabei nutze ich beim CentOS yum-updated und beim Debian Server apticron. Apticron alamiert mich jeden morgen zusammen mit Nagios wenn neue Pakete vorhanden sind, dann installiere ich von Hand. Beim CentOS Server ist es anders: yum-updated installiert brav selbständig die Pakete.
„Aktualität von Linux Distributionen“ weiterlesen

Tastaturlayouts

Nachdem ich ab und an im Ausland bin kämpfe ich dort mit Tastaturen mit anderen Layouts. Die Server haben kein X installiert und damit muss ich immer wieder im Netz suchen, wie die Kommandos zum Ändern des Layouts heißen. Hier ein Merkzettel:
Centos: system-config-keyboard
Debian: dpkg-reconfigure console-data
Ubuntu: sudo dpkg-reconfigure console-setup
SuSe: yast2
Manchmal ändere ich auch die Standardsparche. Das geht mit:
Centos: system-config-language
Debian: dpkg-reconfigure locales
Ubuntu: sudo set-language-env -E
SuSe: yast2

VMware Tools

VMwareSchon wieder passiert! Ich habe ein Update vom Kernel meiner VMware installiert und danach vergessen die VMware Tools wieder zu installieren :-(. Ergebnis: Die VM ist wirklich viel langsamer und die Uhr stimmt nicht mehr. Deswegen schreibe ich mir mal das hier auf:

  1. Abhängigkeiten installieren:
    centos: yum install gcc kernel-devel
    debian: apt-get install gcc kernel-devel
  2. VMWareTools übers Menü für die VM verfügbar machen
  3. VMWareTools installieren (rpm bei Centos, tar.gz bei Debian
  4. vmware-config-tools.pl laufen lassen

Jetzt sollte in der Statusleiste der Hinweis auf die VMwareTools verschwunden sein!