Deltasql

Delta SqlNichts ist nerviger als Datenbank Schemas während der Entwicklung zu pflegen. Ich vergesse immer wieder Änderungen auf diversen System nach zu ziehen. Bei „normalen“ Code ist so etwas teutlich einfacher. Man schmeißt seine Sachen ja einfach ins Subversion/CVS und checkt die Dinge am Zielsystem aus. Sofort sind alle Änderungen nachgezogen. Bei Datenbanken ist das bei meinen Systemen noch nicht so einfach gewesen.

Jetzt habe ich bei meinen Streifzügen durch Freshmeat wieder was interessantes entdeckt. Deltasql scheint genau dafür das richtige zu sein. Laut Beschreibung macht es genau das, was mir noch fehlt. Und das beste ist, dass es sogar schon einen Eclipse Client dafür gibt. Ergo will ich es unbedingt mal ausprobieren.

VMware Tools

VMwareSchon wieder passiert! Ich habe ein Update vom Kernel meiner VMware installiert und danach vergessen die VMware Tools wieder zu installieren :-(. Ergebnis: Die VM ist wirklich viel langsamer und die Uhr stimmt nicht mehr. Deswegen schreibe ich mir mal das hier auf:

  1. Abhängigkeiten installieren:
    centos: yum install gcc kernel-devel
    debian: apt-get install gcc kernel-devel
  2. VMWareTools übers Menü für die VM verfügbar machen
  3. VMWareTools installieren (rpm bei Centos, tar.gz bei Debian
  4. vmware-config-tools.pl laufen lassen

Jetzt sollte in der Statusleiste der Hinweis auf die VMwareTools verschwunden sein!

CentOs Netinstall

centosSeit der 5er Version kann Centos auch über das Netz installiert werden. Endlich spart man sich das lästig downloaden der ISO/DVD Images. Hier die notwendigen Infos:

Zur Zeit keine Statistik bei SourceForge

SourceForge meldet, dass ihre Statistik zur Zeit überarbeitet wird. Sie haben Teile ihrer Infrastruktur ins neue RZ in Chicago umgezogen so dass die Statistik nicht mehr funktioniert. Jetzt arbeiten sie dran und wollen sie wieder Anfang August online bringen. Oh Mann, oh Mann. Damit wird das Archiv immer unbrauchbarer. Wie umständlich eine Veröffentlichung eigener Sachen ist nervt mich schon lage. Aber jetzt auch noch ein Frontend ohne Statistik. Da finde man ja gar nichts mehr brauchbares. Nur gut, dass es noch Freshmeat gibt.

Update:

Wer hat denen meinen Kommentar gesteckt? 😉 Heute Nacht kam folgende eMail (aufs wesentliche gekürzt):

Hello,

… Section 1. HIRING

My name is Jacob Moorman; I am the Director of Operations for SourceForge.net and I manage the Service Operations team. I currently have two open positions on my team for Systems Programmer/Analyst II’s. These positions are open to candidates located in the United States, and the salary range for this position starts at $65K plus benefits.

Section 2. PROJECT WEB UPGRADE

The primary purpose of today’s mail is to advise you of an upcoming major upgrade to project web.

Section 3. NEW SITE STATUS PAGE

We’ve made some big changes to the site status page to increase awareness of what we’re working on. Some of us don’t really like blogs, and I’m not going to name names, but we do like the transparency that regular online posting can bring.

The new Site Status page is located in a forum on the SourceForge.net community site, at: http://sourceforge.net/community/forum/forum.php?id=11&page

Meine Schlussfolgerungen:

  1. Sie kommen mit der Arbeit nicht hinterher
  2. Haben sich wohl mehr beschwert

Diese Status Seite ist wirklich eine der schlechtesten….

Ja Ja 2 MBit…

Scheinbar gibt es mehr Leute wie mich, die keine Aussagen zur tatsächlichen Bandbreite Ihrer Anbindung trauen. Bisher habe ich meine zur Verfügung stehende Bandbreite immer recht improvisiert z.B. über deinen FTP Download von Kernel.org getestet. Über den Upload habe ich so nichts rausgefunden und musste mich immer auf die Verfügbarkeit der Bandbreite auf der Gegenseite verlassen.

Jetzt habe ich auf meinen Streifzügen durch SourceForge iperf entdeckt. Zusammen mit meiner Kiste im RZ kann ich so endlich genauer die Bandbreite bestimmen. Allerdings zeigt das Teil mir eine dickere Verbindung zu Hause wie erwartet. Vielleicht versuch ich noch bei Gelegenheit mal ein paar andere Tools wie nuttpc oder netperf

Virtualisierung

VMwareVirtualisierung begeistert mich. Wenn man aufpasst und ordentlich vorgeht erleichtert einen die Virtualisierung das Leben sehr. Es spart Resourcen und schafft Ordnung. Mittlerweile gibt es einige Firmen, die daraus Ihre Geschäftsmodell machen. Die bekannteste ist sicher VMWare. Ihre Appliances sind oft schon mal einen Versuch wert. Zumindest kann man einige Software ohne Aufwand mal ausprobieren und evaluieren.

JumbBoxHeute ist mir eine neue Firma aufgefallen. JumpBox bietet diverse JumpBoxes an. Allerdings nicht kostenlos. Dafür bieten sie aber einige nette Features in ihren JumbBoxes.

Ideen zur Nagios Ampel

NagiosNachdem meinen Blog täglich zig Leute über Google besuchen nur weil sie nach der Nagios Ampel gesucht haben, tachte ich mir ich schreibe meine Ideen hier mal zusammen. Leider gibt es keine fertige Ampel mit einem Ethernet Anschluß zu kaufen. Warum eigentlich nicht? Was es aber gibt und was auch schon im Linux-Magazin für eine Ampel verwendet wurde sind:

  • Relaiskarte 8Fach Seriell (Conrad-Artikel-Nr.: 967720 – 62)
  • Dauerlichtelemete KS71 (z.B. Conrad-Artikel-Nr.: 585293 – 62)

Damit lässt sich relativ schnell und einfach eine serielle Ampel bauen. Trotzdem ist das relativ langweilig. Schicker wäre eine Ampel mit Ethernet (oder sogar WLan Anschluß). Hierfür gibt es aber auch schon einige mögliche Module z.B. das ETHOPTOREL32 von QuanCom. Die sind aber nicht wirklich bezahlbar.

Meine Alternative wäre zur Zeit eine andere. Das PC Engines ALIX.3C1 System Board hat einen Ethernet-Anschluß und 3 frei programmierbare LEDs. Es gibt schicke fertige Gehäuse dafür. Mit Speicher, Netzteil und Gehäuse kostet es keine 200 Euro. Man könnte sogar ein Nagios drauf laufen lassen 🙂

Wenn jetzt noch jemand mit HW-Erfahrung eine Idee hätte, wenn wie man statt der LEDs richtige Leuchten ansprechen könnte wäre das meine Lösung.

Jemand einen Vorschlag dazu?

Das ganze könnte ein nettes Projekt für www.nagiosforge.de werden. Bei Interesse bitte melden.

Übrigens hat NETWAYs die Nagios Ampel als Geschmacksmuster schützen lassen.

Ich habe auch dazu mal eine Umfrage im Nagios-Portal gestartet.

Open source web analytics

PiwikEben hat mich jemand auf Piwik hingewiesen (Danke Daniel!). Das Teil scheint eine echte Alternative zu Google Analytics zu sein. Endlich muss man nicht wegen allem die Hosen vor Google runter lassen. Was mir auf Anhieb gefällt ist, dass sie Open Flash einsetzen. Damit wollte ich schon längst was machen. Ein Nachteil von Piwik könnte sein, dass es auf dem eigenen Server mit läuft. Damit verbraucht es im Gegensatz zu Google Analytics eigene Resourcen. Außerdem werden die Zahlen dadurch auch nicht von unabhängigen Dritten erfasst und sind damit für etwaige Kunden nicht so viel wert. Aber hier gilt wieder mein Lieblingsspruch: Kein Vorteil ohne Nachteil 😀