Platte neu scannen

Veändert man die Platte einer VM zur Laufzeit, so kann man wie folgt dem Kernel dazu bewegen die Platten neu zu scannen: echo 1 > /sys/block/sda/device/rescan Praktisch um LVMs größer zu machen.

Veändert man die Platte einer VM zur Laufzeit, so kann man wie folgt dem Kernel dazu bewegen die Platten neu zu scannen:

echo 1 > /sys/block/sda/device/rescan

Praktisch um LVMs größer zu machen.

LVM Partition Resizing – Teil 2

Der erste Teil ist ja schon ziemlich alt. Aber jetzt muss ich doch mal den Teil 2 dazu verfassen. Der Teil ist aber nichts für schwache Nerven! Ich hatte das Problem, dass ich eine raw-Device einer KVM Maschine vergrößert hatte. Danach habe ich festgestellt, dass dort bereits 4 primäre Partitionen angelegt sind. Eine zweite Platte … „LVM Partition Resizing – Teil 2“ weiterlesen

Der erste Teil ist ja schon ziemlich alt. Aber jetzt muss ich doch mal den Teil 2 dazu verfassen. Der Teil ist aber nichts für schwache Nerven! Ich hatte das Problem, dass ich eine raw-Device einer KVM Maschine vergrößert hatte. Danach habe ich festgestellt, dass dort bereits 4 primäre Partitionen angelegt sind. Eine zweite Platte wollte ich aber nicht einhängen. Was nun?

Der „Trick“ ist einfach. Man löscht die letzte Partiton mit fdisk und legt sie mit dem identischen Start-Zylinder neu an. Unbedingt den identischen Start-Zylinder nehmen! Ansonsten war’s das mit den Daten! Danach kann man die entsprechende Partition mit pvresize vergrößern, dann das logical Volum mit lvextend und anschließend das Filesystem mit resizefs.

Also an 2 Stellen bei RAW-Devices aufpassen:

  1. Beim Vergrößern des Sparse Files die entgültige Größe angeben und nicht umwievil vergrößert wird. Und
  2. Beim Neuanlegen der Partition unbedingt den gleichen Start-Zylindern nehmen

Qemu Image mounten

Grr, hab mir mal wieder ein Qemu Image einer VM Platte mitgenommen und brauch jetzt Daten daraus. Was tun? Wie üblich habe ich keine Lust die ganze Platte zusammen mit der Systemkonfig über das Netz auf einen KVM Host zu kopieren und dort wieder zu booten. Daher hier der Weg, wie es sich lokal mounten … „Qemu Image mounten“ weiterlesen

Grr, hab mir mal wieder ein Qemu Image einer VM Platte mitgenommen und brauch jetzt Daten daraus. Was tun? Wie üblich habe ich keine Lust die ganze Platte zusammen mit der Systemkonfig über das Netz auf einen KVM Host zu kopieren und dort wieder zu booten. Daher hier der Weg, wie es sich lokal mounten lässt. Die einzige Voraussetzung ist dass man kpartx installiert hat. Also hier die Schritte:

  • Ohne LVM: Device-Maps erstellen
    sudo kpartx -l image.qemu

    Man bekommt dann sowas wie:

    loop0p1 : 0 401562 /dev/loop0 63
    loop0p2 : 0 39471705 /dev/loop0 401625
    loop0p3 : 0 2040255 /dev/loop0 39873330
    

    Das lässt sich dann einfach per mount einhängen.

  • Mit LVM:muss noch das LVM gescannt werden
    Nachdem die Partitionen in dem Qemu-Image bei mir ein LVM waren musste ich die erst mal lernen. Das geht wie folgt:

    sudo vgscan

    Was wiederum folgendes liefert:

    sudo lvs
      LV      VG   Attr   LSize  Origin Snap%  Move Log Copy%  Convert
      rootvol myvg -wi-a- 18,81g                                      
    

    Anschließend kann man das LVM ganz einfach mounten

     sudo mount /dev/myvg /mnt

BTW: Das geht natürlich auch mit Xen 😉

Reboot nach Partitionsänderung mit fdisk vermeiden

Vor Ewigkeiten hatte ich mir hier aufgeschrieben, dass nach einem fdisk auf der aktuellen Platte ein Reboot notwendig ist. Das ist falsch! Mit partprobe steht ein Tool unter Linux zur Verfügung, dass dem Kernel die Änderung der Partitionstabelle mitteilt. Man lernt nie aus …

Vor Ewigkeiten hatte ich mir hier aufgeschrieben, dass nach einem fdisk auf der aktuellen Platte ein Reboot notwendig ist. Das ist falsch! Mit partprobe steht ein Tool unter Linux zur Verfügung, dass dem Kernel die Änderung der Partitionstabelle mitteilt.

Man lernt nie aus …

KVM Image vergrößern

Ich bin sehr konservativ was Plattenplatz betrifft. Lieber lege ich wenig an und erweitere dann, als s zu viel brach herum liegen lassen. Daher muss ich immer wieder Images vergrößern. Ich schreib mir hier mal die paar Schritte auf: Image sichern: cp kvm-image.img kvm-image.img.backup Typ der Partition ermitteln: qemu-img info kvm-image.img image: kvm-image.img file format: … „KVM Image vergrößern“ weiterlesen

Ich bin sehr konservativ was Plattenplatz betrifft. Lieber lege ich wenig an und erweitere dann, als s zu viel brach herum liegen lassen. Daher muss ich immer wieder Images vergrößern. Ich schreib mir hier mal die paar Schritte auf:

  1. Image sichern:
    cp kvm-image.img kvm-image.img.backup
    
  2. Typ der Partition ermitteln:
    qemu-img info kvm-image.img 
    
    image: kvm-image.img
    file format: raw
    virtual size: 4.0G (4294967296 bytes)
    disk size: 3.7G
    
  3. Gegebenenfalls Typ umwandeln:
    Ist das Image kein raw Format, so konvertiert man es erst mal ins raw Format

    qemu-img convert -f qcow2 kvm-image.img -O raw kvm-image.raw
    
  4. Image vergrößern:
    Hier z.B. wird das Image auf 10GB (10240*1MB) erweitert:

    dd if=/dev/zero of=kvm-image.raw bs=1M count=0 seek=10240
    

Anschließend ist Platz für eine neue Partition. Und diese kann etwa ein bestehendes LVM wie hier beschrieben vergrößern.

LVM-Root-Partition verkleinern

Mist. Wie üblich habe ich mich bei der Installation einfach durchgeklickt. Weiter, Weiter, Weiter, … Was ist passiert: Natürlich habe ich vergessen, dass ich eine weitere Partition anders mounten will. Stichwort: noatime!! So hatte ich also eine LVM-Root-Partition und musste die verkleinern. Hier mein Vorgehen: CentOS rescue CD booten „Überspringen“ des mounten der Root-Partition lvm … „LVM-Root-Partition verkleinern“ weiterlesen

Mist. Wie üblich habe ich mich bei der Installation einfach durchgeklickt. Weiter, Weiter, Weiter, … Was ist passiert: Natürlich habe ich vergessen, dass ich eine weitere Partition anders mounten will. Stichwort: noatime!! So hatte ich also eine LVM-Root-Partition und musste die verkleinern. Hier mein Vorgehen:

  1. CentOS rescue CD booten
  2. „Überspringen“ des mounten der Root-Partition
  3. lvm vgscan -v –mknodes
  4. lvm vgchange -ay
  5. e2fsck -f /dev/Volume00/LogVol00
  6. resize2fs /dev/Volume00/LogVol00
  7. Danach mit lvresize das Volumen verkleiner

Ganz wichtig ist, dass das Logical Volumen nur soweit verkleiner wird wie das Filesystem vorher verkleinert wurde. lvresize kümmert sich nämlich nicht um das enthaltene Filesystem und so hat man ruck zuck seine Daten entsorgt…

Platz da oder LVM einer VMware vergrößern

Es ist schon praktisch, dass man die Platte einer VM ganz einfach über vmware-vdiskmanager -x 10GB /var/lib/vmware/Virtual Machines/machineName.vmdk oder über den entsprechenden Dialog vergrößern kann. Allerdings nutzt einen das nicht viel, wenn man der Mehrplatz nicht in der VM dann nutzen kann. Dazu muss man das Logical Volume vergrößern. Hier ein Beispiel:

Es ist schon praktisch, dass man die Platte einer VM ganz einfach über

vmware-vdiskmanager -x 10GB /var/lib/vmware/Virtual Machines/machineName.vmdk
oder über den entsprechenden Dialog vergrößern kann. Allerdings nutzt einen das nicht viel, wenn man der Mehrplatz nicht in der VM dann nutzen kann.

Dazu muss man das Logical Volume vergrößern. Hier ein Beispiel:
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