Ubuntu 10.4 – erste Tage

Von Sonntag auf Montag habe ich mein Notebook sich auf Ubuntu 10.4 aktualisieren lassen. Zeit also die ersten Tage zusammen zu fassen. Hier die ersten Auffälligkeiten im Vergleich zu vorher:

  1. UMTS
    Dieses mal klappt es einwandfrei. Allerdings wird wieder nur eine Karte von mir erkannt. Obwohl Ubuntu die nozomi Version erkennt und der richtige Treiber lädt, lässt sie sich nicht über den Network-Manager nutzen.
  2. Virtualisierung
    1. VMWare Workstation
      Das war es dann. VMWare setzt auf usbfs und Ubuntu 10.4 hat es nicht mehr dabei. Das bedeutet keine USB Geräte in der VM ansprechbar. Selbst ein Update auf VMWare Workstation 7 hat nicht geholfen. Nachdem zudem 100 Euro für das Update fällig wären habe ich mich gegen VMWare entschieden.
    2. VirtualBox
      VirtualBox heißt mein neuer Virtualisierer. Es gibt nur die Version für Ubuntu 9.10, die lässt sich aber installieren. Allerdings funktionieren dort auch die USB-Geräte nicht reibungslos. Nachdem ich jedoch in einem xterm sudo hald --daemon=no vor der VirtualBox Software starte geht alles. Ausserdem ist VirtualBox gefühlt schneller.

Weitere Updates folgen

WRT54G3G und T-Mobile

Mein WRT54G3G von Linksys läuft mit der Vodafone Firmware. Mit den Factory Settings kann das Teil mit einer Vodafone Karte sofort ins Internet. SMS versenden funktioniert auch super. Stellt man den APN auf manuell um kann man mit folgenden Einstellungen auch mit einer T-Mobile Karte einfach surfen:

  • APN:internet.t-mobile
  • User:tm
  • Passwort:tm

Der Router war einer meiner besten Investitionen. 🙂

HTTP Kompressor

Vor einiger Zeit hab ich mir hier ja schon den Speedmanager von T-Mobile gemerkt. Jetzt bin ich heute per Zufall über ein Stück Software – den Ziproxy – gestolpert. Damit lässt sich genau das gleiche selbst nachbauen. Das Teil hätte ich schon manchmal gut gebrauchen können um andere Stellen an mich per ISDN-Dialin (z.B. im Laden meiner Eltern 🙂 )oder sonstiger dünner Leitung vernünftig anzubinden. Also muss ich mir unbedingt merken.

Ubuntu 8.10 und UMTS

Bisher hatte ich immer die Vodafone Software für meine UMTS Karte benutzt. Seit 8.10 kann ich nun direkt Ubuntu verwenden. Ist die Karte drin erkennt der NetworkManager dies und bietet mir den Breitbandanschluß an. Haken setzen und fertig. Man ist online per UMTS. Sehr praktisch. All die Workarounds (siehe z.B. Pidgin) entfallen. Allerdings wie immer Kein Vorteil ohne Nachteil! Die Vodafone Software kann doch noch erheblich mehr, denn bisher habe ich für folgende Dinge noch nichts vergleichbares für meine „nozomi“-Karte in Ubuntu gefunden:

  • SMS Empfangen/Versenden
  • Anzeige der Feldstärke
  • Umschalten/Einstellen ob Umts/GRPS
  • Verbrauchtes Volumen

Fast alle für mich wichtige Features. Bei SMS habe ich die Hoffnung, dass der PhoneManager das kann. Gestern war ich allerdings damit noch erfolglos. Hoffentlich werden die Features nachgerüstet. Ich werde das weiter verfolgen.

Pidgin und Umts

Sitz mal wieder im Zug und bin per Umts online. Keine Ahnung warum, aber Pidgin wartet, wenn man es normal behandelt, ewig aufs Netzwerk. Wenn ich es aber gleich nach dem Start offline und sofort wieder auf anwesend schalte, funktioniert alles wie gewöhnlich. Besser ein Workaround als immer offline 😉

WRT54G3G oder Danke Vodafone

Gleich nachdem der Umts Router WRT54G3G von Linksys rauskam habe ich ihn gekauft. Das ist jetzt schon eine Zeit her (2 oder 3 Jahre). Mittlerweile habe ich privat eine Vodafone Umts Karte und geschäftlich eine T-Mobile. Bisher ging der Router immer nur mit meiner Vodafone Karte. Die T-Mobile hat er trotz identischer Hardware nie erkannt. Keine Ahnung warum. Deswegen habe ich eben den xten Versuch gewagt eine neue Firmware zu probieren. Bei Vodafone gibt es die aktuellste (die ist sogar neuer als die bei Linksys auf der Seite). Und siehe da: nach dem Update hat sofort meine T-Mobile HSDPA,Umts Karte funktioniert. Der Router war eingebucht und ich konnte mit der Firmware sogar SMS Nachrichten verschicken.

Wieder mal ein Grund für: Danke Vodafone.

Noch mehr Speed

t-mobileJeder Mobile-Provider hat seinen Proxy für Bilder. Bei T-Mobile gibt es den Speedmanager. Sobald man per Datenfunk online ist, ist www.speed.t-mobile.de erreichbar. Der Speedmanager bietet einen folgende Optionen:

  • maximaler Speed (mit Bildkomprimierung)
  • optimierter Speed (ohne Bildkomprimierung)
  • Speedmanager aus

Die Optionen lassen sich beliebig hin und her schalten. Nicht ganz klar ist mir aber was bei der zweiten Option optimiert wird.

Bei Empfang in 3.5G Qualität verzichte ich auf irgendwelche Optimierungen. Schließlich ist da UMTS fst schneller als mein DSL zu Hause :-). Dagegen benutzte ich den Speedmanager meistens außerhalb der Großstädte. Bei GPRS oder EDGE merkt man schon deutlich einen Unterschied.

WLan im Zug

BahnNun sitze ich gerade zwischen Köln und Frankfurt im ICE. Dieses mal ist der ICE ein T-Hotspot. So bin ich gleich über meinen T-Online Datenvertrag per WLan online. Die Verbindung ist wesentlich besser als direkt per UMTS. Allerdinstyle=“float:left;“ hspace=“10″gs habe ich immer noch ca. 15% paket loss. Trotzdem, wer mit im Zug online sein will der sollte T-Mobile Kunde sein und sich per WLan verbinden.

Übrigens zum Fernsehen per Zattoo reichts nicht. Obwohl ich bekanntermaßen nicht der Fussball Fan/Experte bin habe ich eben doch mal versucht das EM-Spiel Deutschland/Türkei per Internet anzusehen.

UMTS im Zug

BahnIch hab mich eben wieder geärgert, dass mein UMTS Empfang im Zug so schlecht ist obwohl ich bei der Ticket-Reservierung extra angeklickt habe, dass ich in einem Wagen mit Handyrepeater sitzen will. Die Antwort darauf habe ich wie so oft bei Wikipedia gefunden. Also bis 2010 erstmal primär nur GPRS im Zug einsetzen. Dann ist auch der Akku nicht so schnell alle.