DNS Tunnel

Ich werde immer wieder gefragt ob ein Tunnel über DNS-Request möglich ist. Der Hintergrund ist, dass viele abgeschirmte Netze DNS-Requests zu lassen und auch richtig auflösen jedoch die Clients trotzdem nicht nach außen lassen. Könnte man Traffic über DNS-Requests tunnel so könnte man auch dort ausbrechen.

Die Antwort ist einfach: JA es geht. Julius Plenz hat dazu eigens eine Domain dnstunnel.de eingerichtet. Auf der Seite beschreibt er ziemlich genau wie es funktioniert und verlinkt auch das notwendige Perl Skript. Man kann ihn übrigens ein paar Euro spenden für die Anleitung 😉

Tunnel graben mit SSH

Nachdem ich jedes verdammte mal nachsehen muss welcher Parameter für was da ist und vor allem wie die Reihenfolge der Parameter ist, schreibe ich mir das jetzt endlich hier mal auf:

  1. Szenario
    Ich will einen Port aus dem lokalen Netz auf einem anderen Server erreichbar machen. Aufruf:

    ssh -R [entfernter Port]:[lokaler Host]:[lokaler Port]
  2. Szenario
    Ich will einen Port aus einem entfernten Netz auf meinem lokalen Computer erreichbar machen. Aufruf:

    ssh -L [lokaler Port]:[entfernter Host]:[entfernter Port]

Sicher muss ich das hundert mal nachlesen ...

WRT54G3G oder Danke Vodafone

Gleich nachdem der Umts Router WRT54G3G von Linksys rauskam habe ich ihn gekauft. Das ist jetzt schon eine Zeit her (2 oder 3 Jahre). Mittlerweile habe ich privat eine Vodafone Umts Karte und geschäftlich eine T-Mobile. Bisher ging der Router immer nur mit meiner Vodafone Karte. Die T-Mobile hat er trotz identischer Hardware nie erkannt. Keine Ahnung warum. Deswegen habe ich eben den xten Versuch gewagt eine neue Firmware zu probieren. Bei Vodafone gibt es die aktuellste (die ist sogar neuer als die bei Linksys auf der Seite). Und siehe da: nach dem Update hat sofort meine T-Mobile HSDPA,Umts Karte funktioniert. Der Router war eingebucht und ich konnte mit der Firmware sogar SMS Nachrichten verschicken.

Wieder mal ein Grund für: Danke Vodafone.

Deskbar das bessere Spotlight?

deskbarUnter Gnome gibt es schon länger eine Alternative zu dem OsX Spotlight. Mit Deskbar existiert in Gnome eine Alternative, die weit mehr kann als das Spotlight von OsX. Deskbar integriert sich sehr gut in den Gnome Desktop. Anwendungen starten, Dokumente lokal oder im Internet suchen, … alles sehr sehr fix. Meistens übersieht man solche Programme. Deswegen ist Deskbar hier mal eine Erwähnung wert.

Keine Ahnung was früher da war Spotlight oder Deskbar. Egal. Jedenfalls finde ich finde die Ideen von OsX oft ziemlich gut. Nur meistens fehlt bei der Umsetzung die letzte Konsequenz. Deskbar vs. Spotlight ist da so ein Beispiel.

Übrigens eine weitere Alternative für Linux ist laut Netways wohl Launchy.

Der SQL Zoo

sqlzooJa, ja, SQL99… Was nützt ein ANSI Standard an den sich fast keiner 100% hält. Ich jedenfalls verzweifel immer mal wieder. Beim Springen zwischen Oracle und MySQL geht es mir fast so wie beim Wechsel zwischen verschiedenen Programmiersprachen. Immer wieder verwechsle ich die Abfragen. Wer kennt das nicht:

  • Wo ging noch gleich Concat mit mehreren Parametern?
  • Wie war das noch gleich mit der Datumsberechnung?

Jetzt habe ich eine Seite gefunden, die das wesentliche nebeneinander stellt. Das beste daran ist, dass der Namen zu 100% passt und sich super merken lässt: SQLzoo.net.
Ich bin für Tipps über Seiten zu diesem Thema sehr dankbar.

nagstamon – Nagios in der Taskbar

Nagios Ich habe schon überlegt mein KTLight mal wieder aufleben zu lassen. Nachdem ich mittlerweile Gnome nutze, hätte ich da ein neues Applet schreiben müssen. Bisher hat mir aber wirklich die Lust gefehlt. Zum Glück hab ich noch nicht angefangen. Mit nagstamon (was für ein sperriger Name) gibt es nämlich endlich die richtige Alternative für mich.

Nagios Weakness – mir bekannte Schwächen von Nagios

NagiosDas ist eine Sammlung von Merkwürdigkeiten oder Mängeln in Nagios, über die ich mich in meiner Zeit als Nagios Consultant geärgert hatte. Keine Garantie auf Vollständigkeit. Im Gegenteil manche Mängel können auch mit der aktuellen Version schon behoben sein. Ich schreibe mir diese hier zusammen, damit sie nicht verloren gehen.

Schwächen in der Konfiguration

  • Benennung der Parameter. Mal mit Unterstrich, mal ohne. Mal Mehrzahl, mal Einzahl. Gut das es oft mehr als eine Möglichkeit gibt.
  • Redundanz in der Konfiguration: Wo ist etwa der Unterschied zwischen Parents und Hostdependencies? Parents sind nur eine besondere Art von Hostdependencies, oder?
  • Nagios versucht über die „illegal_.._chars“ Sicherheitsprobleme in der Konfig zu lösen. Dabei macht einen genau dies das Leben schwer. Es gibt nämlich keine Möglichkeit Sonderzeichen zu escapen. Noch schlimmer ist, dass alles nach einem Strichpunkt verworfen wird. Braucht man einen Strichpunkt als Parameter muss man tatsächlich das Plugin anpassen oder einen Wrapper schreiben

„Nagios Weakness – mir bekannte Schwächen von Nagios“ weiterlesen

KVM das bessere XEN!?

Wir verwenden ja exzessiv VMware. Das ist ziemlich praktisch. Im RZ laufen die VMs, die wir auf Veranstaltungen auf gemietete Hardware schieben oder einfach aufs eigenen Notebook (ja ich hab mir VMware Workstation gekauft). Wenn ich jetzt noch ein 64Bit Notebook hätte könnte ich alles hin und her schieben und mitnehmen.

Trotzdem schau ich mir die OpenSource Lösungen immer gerne an. Bisher hab ich viel mit Xen gemacht. Nachdem sich Linux Torvalds dagegen entschieden hat, krankt das Xen leider daran, dass es am alten Kernel hängt oder man rumpatchen muss. Ok, man kann RHEL oder CentOS einsetzen, da kümmern sich andere darum. Trotzdem umständlich. Deswegen werde als nächste mal KVM verwenden. Da ist die Installation vom Basissystem und von den VMs noch einfacher als bei Xen.

Free your mind

freemindImmer wieder muss ich etwas schriftliches verfassen. Meistens sortiere ich am Anfang meine Gedanken in einer Gliederung. Je nach Umfang kann das ganze extrem unübersichtlich werden. Daher nehme ich seit neusten ein ganz einfaches Open Source Mindmapping Tool dafür. Mit Freemind habe ich ein Tool gefunden, dass einfach und schnell genug ist um nicht mich aufzuhalten und doch soviel Tools enthält, dass etwas brauchbares raus kommt. Es lebe OpenSource 🙂

Was man alles mit MindMaps treiben kann zeigt übrigens ein anderes beeindruckendes Open Source Projekt: VUE. Vielleicht schau ich mir das mal genauer an.

Virtuelle Desktops unter Windows

dexpotDas Feature welches ich am meisten unter Windows vermisse sind virtuelle Desktops. Eben musste ich mal wieder zig Fenster in meiner Windows VM aufmachen und habe vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr gesehen. Daher habe ich nach einer Windows Alternative für virtuelle Desktops gesucht.

Mit Dexpot habe ich gleich einen ziemlich guten Nachbau zu den Linux Desktops zusammen mit Compiz gefunden. Ich werde es die nächsten Tage mal auf Herz und Nieren checken.