Perl Merkzettel

Dinge, die ich in Perl immer wieder nachschlagen muss werden jetzt aufgeschrieben!

  1. Sleep unter einer Sekunde
    select(undef,undef,undef,0.1);

    Dabei steht 0.1 für eine zehntel Sekunde

  2. Zeichen x-mal wiederholen
    print "."x80;

    Gibt einfach 80 Punkte aus.

  3. Ausgabe nicht buffern
    $|=1;

Ich denke, den Merkzettel werde ich wohl immer wieder mal erweitern müssen.

ThinClient, Netbook, alter Computer, … ich kann mich nicht entscheiden

In meiner „Freizeit“ betreue ich auch die IT im Laden meines Bruders. An der Werkstattannahme hat er bis vor kurzem ein altes Aldi Notebook von mir verwendet. Nachdem seine Warenwirtschaft unter Linux mit NCurses läuft brauchte das Notebook nur eine SSH/Telnet Verbindung zum Server aufmachen. Man musste also so gar nichts installieren. Aus diesem Grund liebe ich diese Warenwirtschaft.

Nun ist der Computer kaputt und wir brauchen Ersatz. Was tun? Ich überlege gerade folgende Alternativen:

  1. ThinClient
  2. Netbook / Nettop
  3. altes Notebook/alter Computer

Alles hat seine Vor- und Nachteile. Am liebsten ist mir fast ein ThinClient. Ich muss nichts konfigurieren und das Teil läuft ewig. Allerdings ist das Teil zusammen mit dem Bildschirm wohl die teuerste Lösung (etwa 350 Euro). Ein altes Notebook wäre sicher das billigste. Allerdings muss ich das konfigurieren und updaten. Und man weiß natürlich auch nicht wie lange das wieder durch hält. Ein Netbook ist irgendwie ein zwischen Ding. Eigentlich auch zu schade für eine Werkstatt. Also was tun?

Ich bin über Kommentar, Empfehlungen für ThinClints, … dankbar.

Zeit ist Geld oder Profiling Perl

Nachdem ich hier ca. 800.000 eMails innerhalb kürzester Zeit verschicken muss zählt jede Sekunde. Mein Programm ist ein kleiner Daemon in Perl. Ich habe es so geschrieben, dass es parallel mehrmals laufen kann (auch auf verschiedenen Systemen). Trotzdem aber kommt mir das Skript immer noch zu langsam vor. Daher habe ich mal wieder mit Profiling beschäftigt. Den Perl Profiler habe ich mit
perl -d:DProf dispatcher.pl „Zeit ist Geld oder Profiling Perl“ weiterlesen

Kickstart oder ich könnte mich ärgern …

Neulich habe ich hier geschrieben, dass ich mich mit Anaconda genauer auseinander setzen muss. Ich könnte mich richtig richtig ärgern, dass ich meinen Vorsatz nicht früher in die Tat umgesetzt habe.

Heute morgen musste ich mal wieder eine VM installieren und hab schon wieder alles manuell ausgewählt. Und was passiert am Ende der Installation? Ich mach endlich mal die Augen auf und schau endlich mal nach der Installation ins /root Verzeichnis. Was entdecke ich da? Natürlich! Genau das Kickstart File, dass ich mit meiner Auswahl zusammen geklickt habe.

D.h. hätte ich mir die Files gesammelt auf einem Server bereitgestellt, dann hätte ich beim Booten nur noch IP, Netmask, GW, DNS und Kickstartfile angeben müssen. Fertig. Ich könnte mich wirklich ärgern. Wie oft habe ich schon das gleiche File erzeugt …

Naja, jetzt jedenfalls lege ich erstmal eine Subdomain ks.it4sport.de an und fang mal an dort die Kickstartfiles zu sammeln. Ich werde sie auch öffentlich zugänglich machen und hier dokumentieren.

Hier geht’s zur RedHat Dokumentation von Kickstart

Postfix und ext3

Die Vorbereitung für eMail-Massenversand (kein Spam!) läuft mal wieder. Dieses mal werden es wohl 800.000 Mails in 6h werden müssen. Für den Zweck nehme ich wie üblich einen lokalen Postfix MTA, der die aus meinem Daemon generierten Mails an SMTP-Server im RZ spoolt. Bei der Menge reicht es leider nicht Postfix einfach so aus der Konserve (d.h. wie es von der Distribution mitkommt) zu installieren. Daher schreibe ich mir mal auf was ich vor Ort alles tun will:

  1. Postfix Spool Verzeichnis mit noatime und data=journal
  2. /var/log auf extra Partition legen
  3. Write cache checken bzw. auf off setzen: hdparm -W0 /dev/hda
  4. Maillog auf asynchron umstellen
  5. nscd installieren
  6. und noch die Parameter
    default_destination_concurrency_limit=20
    initial_destination_concurrency=20
    default_destination_recipient_limit=400
    default_process_limit=1000
    smtp_mx_session_limit=200
    smtpd_client_connection_count_limit=200
    smtp_destination_concurrency_limit=50
    maximal_backoff_time=1000s
    minimal_backoff_time=300s
    disable_dns_lookups=yes
    default_process_limit=500
    

Am meisten habe ich Respekt vor der noatime Geschichte (siehe: http://www.mailinglistarchive.com/postfix-users@postfix.org/msg35526.html)

TYPOlight das besser typo3?

Die Ähnlichkeit von TYPOlight zu typo3 ist bestimmt gewollt. Trotzdem sieht es für mich auf dem ersten Blick nicht so unaufgeräumt aus wie typo3. Obwohl ich bisher nur wenige Projekte mit typo3 umgesetzt hatte, denke ich doch, dass ich schon ein wenig Einblick in die Backend Struktur von typo3 bekommen habe. typo3 hat bei mir den Eindruck eines mächtigen aber sehr unaufgeräumten CMS gemacht. Mit typo3 ist fast alles möglich. Aber dies auch auf 1000 verschiedenen Wegen. TYPOlight sieht dem ersten Anschein nach viel übersichtlicher aus. Die Dokumentation findet man auch auf Anhieb. Ich denke mit TYPOlight braucht man keine Schulung um Artikel zu veröffentlichen. Das würde auch für die Redakteure in unserem Verein sofort begreifbar sein. Ich jedenfalls werde mir das Teil mal genauer ansehen.

Leseliste – Teil 1

Früher habe ich mir immer irgendwo aufgeschrieben was ich mal lesen will. Notiert habe ich mir die Sachen meist für den Fall, dass ich mal wieder länger im Flieger sitze. Dummerweise finde ich dann meistens die Notizen nicht mehr. Deswegen ändere ich das jetzt! Ich schreib mir die Dinge nun auch hier im Blog auf. Alle unter dem Tag „Leseliste“.

Fangen wir mal an:

Aktualität von Linux Distributionen

Ich habe privat 2 Server laufen. Einen unter CentOS 5.2 (mein Nagios Server) und einen unter Debian Etch (mein privater Homeserver). Beide aktualisiere ich selbstverständlich regelmäßig. Dabei nutze ich beim CentOS yum-updated und beim Debian Server apticron. Apticron alamiert mich jeden morgen zusammen mit Nagios wenn neue Pakete vorhanden sind, dann installiere ich von Hand. Beim CentOS Server ist es anders: yum-updated installiert brav selbständig die Pakete.
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