check_by_ssh booster

Nachdem ich mir das Connection Sharing von SSH von SSH notiert hatte habe ich mich gefragt, warum ich das nicht gleich für Nagios check_by_ssh Plugin benutze.

Also habe ich das heute morgen mal versucht. Das ganze ist noch nicht ausgereift und fast noch nicht getestet, sollte dennoch aber ein wenig was bringen. Was habe ich also getan bzw. was ist notwendig.
„check_by_ssh booster“ weiterlesen

Nagios wieder auf RPMForge aktuell

Warum Dag Wieers die letzte Zeit keine Pakete für Nagios gebaut hat ist mir nicht bekannt. Jetzt sind sie hier aber wieder aktuell.

Andererseits ist es auch nicht wirklich komplex ein eigenes Nagios RPM zu bauen. Nagios liefert alles mit. Dazu reicht folgendes:

cd /usr/src/redhat/SOURCES
wget http://kent.dl.sourceforge.net/sourceforge/nagios/nagios-3.0.6.tar.gz
tar -xzvf nagios-3.0.6.tar.gz nagios-3.0.6/nagios.spec
rpmbuild -ba nagios-3.0.6/nagios.spec 

Anschließend hat man die rpms (hier für ein 64Bit System):

  • /usr/src/redhat/SRPMS/nagios-3.0.6-1.src.rpm
  • /usr/src/redhat/RPMS/x86_64/nagios-3.0.6-1.x86_64.rpm
  • /usr/src/redhat/RPMS/x86_64/nagios-www-3.0.6-1.x86_64.rpm
  • usr/src/redhat/RPMS/x86_64/nagios-devel-3.0.6-1.x86_64.rpm

oVirt oder da geht’s lang

ovirtVirtualisierung ist mit Sicherheit das Thema mit dem ich mich 2009 privat primär auseinander setzen werde. Bisher beschränkt sich meine Erfahrung auf VServer, Xen und VMWare. VServer nehme ich wenn’s einfach und schnell gehen muss. Xen war bisher die freie Alternative für komplexere Themen. VMWare ist die Profi Software.

VMware unterscheidet sich bisher von den freien Alternativen in der schieren Anzahl der Möglichkeiten. Meine VMs laufen auf meinem Notebook ganz simple unterwegs oder hochverfügbar mit VMotion auf einem ESX Cluster im RZ oder auch auf beliebiger Leihhardware an Veranstaltungen. Außerdem sind VMs unter VMware sehr sehr einfach ein zu richten. Man braucht etwa keine Linux Kenntnisse um eine neue Linux VM auf einem ESX Server hochverfügbar zum Laufen zu bringen. Alles geht über die sehr gute Administrationssoftware. Und genau da fehlt es noch bei den freien Alternativen. „oVirt oder da geht’s lang“ weiterlesen

Firmwareupdate ohne Floppy

Jim Perrin hat in seinem Blog einen Artikel geschrieben, wie man ein Firmwareupdate ohne Floppy bewerkstelligt. Ich kopiere mir hier mal das Kochrezept, weil man nie weiß wie lange das Original erreichbar bleibt.

Man kann seinen Bootloader mit Hilfe der „Memdisk“ ein Image booten lassen ohne tatsächlich ein Floppylaufwerk zu besitzen. Für Grub sind folgende Dinge notwendig:

  1. /boot/firmware anlegen
  2. memdisk binary nach /boot kopieren
  3. Hersteller *.img File, welches das Update enthält, nach /boot/firmware kopieren
  4. Folgende Einträge in Grub anlegen:
    title Firmware Update
            root(hd0,0)
            kernel /memdisk
            initrd /firmware/vendor-file.img
    

Dabei muss man beachten, dass die root Werte abhängen vom eigenen System (einfach von der existierenden Konfig kopieren) .

Die Nagios Ampel lebt…

NagiosAmpelJohannes Rudolph (Xing Profile) hat sich den Artikel im Linux Magazin über die Ampel geschnappt und diese nach gebaut. Das Ergebnis sieht echt beeindruckend aus. Hier findet Ihr die Bilder. Mit dem Board von Conrad sind pro Board 2 Ampeln möglich und nachdem sich die Boards kaskadieren lassen sind damit fast nahezu beliebig viele Ampel möglich.

Mal sehen was sich Johannes so einfallen lässt. Neben grün, gelb, rot unterstützt die „Lampe“ auch noch andere Module (Sirene, Summer, Blitzlicht, …) damit könnte man z.B. zwischen Host und Service Alerts unterscheiden oder bei Networkoutages noch deutlicher alarmieren. Insgesamt ein ziemlich spannendes Projekt.

Ich finde die Idee der Nagios Ampel immer noch sehr sehr gut. Es erzieht die Nagios Anwender den Status der einzelnen Probleme aktuell zu halten.

From www-data@localhost …

Eben habe ich mal wieder danach gesucht, warum meine eMails, die ich mit PHP erzeuge, nicht ankommen. Wieder mal wurde der „Absender“ www-data@localhost geblockt, obwohl ich brav Sender und From im Mail-Header angegeben hatte. Nachdem ich das schon zig mal hatte schreibe ich mir jetzt endlich mal auf was da falsch läuft!

Das Problem ist zweigeteilt, nämlich in User „www-data“ und Host „localhost“ Teil. Wenn ich PHP richtig verstanden habe, dann führt der www-data User unter dem der Apache läuft durch PHP das sendmail Programm zu versenden aus. Damit erklärt sich der User Teil. Ist nun der MTA nicht richtig konfiguriert, so wird halt einfach der Default „localhost“ angehängt.

Die Lösung besteht daher auch aus 2 Schritten. Erstens sollte für den www-data User eine vernünftige eMail-Adresse hinterlegt werden. D.h. immer wenn dieser eine eMail verfasst sollte seine Adresse durch eine andere ersetzt werden. Das geht einfach über die canonical Tabelle von Postfix. Dazu muss in der main.cf folgendes eingetragen werden:

canonical_maps = hash:/etc/postfix/canonical

Und in dieser Datei dann etwas wie:

www-data                postmaster@it4sport.de

Anschließend noch die Tabelle postfix bekanntmachen:

postfix reload
postmap /etc/postfix/canonical

Fertig ist der erste Teil.
Der Hostteil liegt einfach daran, dass weder myhostname noch mydomain innerhalb der main.cf ordentlich konfiguriert sind.

Hoffentlich merk ich mir das jetzt endlich mal.

Fastest mirror unter Ubuntu/Debian/CentOS

Wenn man oft unterwegs ist, dann ist es auch wichtig immer den schnellsten Mirror für die jeweilige Distribution zu nehmen. Jede Distri hat ihren eigenen Weg, daher schreibe ich mir das hier mal auf.

  1. Ubuntu
    Bei Ubuntu geht es über die GUI. Im Menü System -> Systemverwaltung -> Software Quellen -> Software von Ubuntu -> Herunterladen von: „Andere …“ -> Besten Server auswählen oder mit Synaptic System -> Systemverwaltung -> Synaptic-Paketverwaltung -> Einstellungen -> Paketquellen -> Software von Ubuntu -> Herunterladen von: „Andere …“ -> Besten Server auswählen
  2. Debian
    Debian hat ein Paket für die Konsole. Also erstmal folgendes installieren:

    # apt-get install netselect-apt

    Anschließend kann man dann z.B. den den schnellsten für Etch suchen:

    # netselect-apt etch
  3. CentOS
    Und hier die Anleitung für CentOS