OpenVPN für Olympia

OpenVPNIm Blog von Netways schreibt Bernd Erk ein Loblied über OpenVPN. Dabei vergisst er allerdings 3 wichtige Dinge, die das Leben mit OpenVPN so praktisch machen:

  1. OpenVPN kann Proxys benutzen. D.h. selbst wenn nur ein indirekter Internet-Zugang über einen Proxy möglich ist, ist der Tunnel-Aufbau auch kein Problem
  2. Kann OpenVPN die Default Router umbiegen. Dh. steht der Tunnel geht sämtlicher Traffic über das Tunnel und die Firewall, Proxy, … sieht nur noch https Traffic.
  3. Unterstützt OpenVPN dynamische IPs. Wechselt eine der beiden Seiten die IP so baut sich einfach der Tunnel wieder auf und alle Sitzungen durch das Tunnel bleiben erhalten.

Ich hatte wirklich noch keinen einzigen Fall, wo ich nicht mit OpenVPN nach draußen kam. Viele liebe Grüße an meine ehemaligen Kunden 😉

Übrigens wird die neue Version 2.1 auch port-share unterstützen. D.h. OpenVPN und ein HTTPS Server können sich den TCP Port 443 teilen. Damit reicht auf der Serverseite sogar nur noch eine IP für beides und man kann jeden DSL-Anschluss als Server nutzen. Wie wollen die Chinesen das noch sperren? Ich jedenfalls werde mir umgehend nachdem 2.1 stable ist das installieren.

OpenVPN ist für mich das beste OpenSource Projekt seit langem.

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