USBtenki: Temperatur und Luftfeuchte Sensor für wenig Geld

Die Temperaturerfassung meiner USV überzeugt mich nicht. Sie ist einfach nicht genau genug. Also habe ich nach einer Alternative gesucht. Bisher kannte ich nur den USB Adapter von Messpc mit > 100 Euro war das Ding einfach viel zu teuer. Eigentlich wollte ich ja nur die Temperatur messen.

Jetzt habe ich was gefunden, bestellt und schon im Einsatz. In Kanada gibt es jemanden, der einen Sensor an ein USB Kabel lötet und für ca. 25 Euro verkauft. Der Sensor lässt sich per Webshop bestellen und wird wenige Tage später per Luftpost geliefert. Zusammen mit der Software ist die Überwachung innerhalb kürzester Zeit implementiert. Bei mir wieder per snmp:

/etc/snmp/snmpd.conf

exec temp_office /usr/local/bin/usbtenkiget 

Und in Nagios:

define service {
        use                             generic-service
        host_name                       prv-maincan
        service_description             snmp temp office
        check_command                   check_snmp!-w 30 -c 35 -l "Temp Office" -o .1.3.6.1.4.1.2021.8.1.101.3 -u C
        }

Die Graphen werden auch gleich gezeichnet, da ich einfach einen für alle Services mit snmp definiert hatte.

Praktisch, billig, gut!

Killed by friendly fire

Gestern Abend ist einen Bekannten etwas passiert, dass muss ich hier aufschreiben. Er hat die Anleitung aus einem Wiki 1 zu 1 kopiert und ausgeführt. Die Anleitung sah wie folgt aus:

~> /etc/init.d/foobar start

Na wer sieht das Problem? Ich hab’s am Anfang nicht kapiert. Es liegt an ~>. In dem er den Prompt mit kopiert hat vernichtet er das Skript. Die Shell kopiert nichts nach /etc/init.d/foobar anstatt das Skript auszuführen.

Also Vorsicht beim Drag+Drop.

OpenNMS – Teil 2

Nachdem ich die ersten Tage jetzt mit OpenNMS „spiele“ hier der erste Vergleich zu Nagios, bei den Features, die ich bereits nutze.

Konfiguration

  • Nagios
    Nagios setzt auf Config-Files. Es gibt Addons als Webinterface.
  • Opennms
    OpenNMS verwendet eine gesunde Mischung. Die Methoden der Überwachung und Autodiscovery wird über Config Files einmalig eingestellt. Die eigentlichen zu überwachenden Nodes werden über das Webinterface verwaltet.

„OpenNMS – Teil 2“ weiterlesen

Joikuspot – mein eigener Hotspot

Wir sind dieses Wochenende mal wieer mit unserem EEE unterwegs. Bisher haben wir immer einen Bluetoothstick zusammen mit einem Handy für den Internetzugang benutzt. Dieses mal hab ich den Stick vergessen und aus lauter Verlegenheit Joikuspot installiert. Ich muss sagen ich in begeistert. Endlich kann man HSDPA richtig nutzen und nicht nur die 2MBit, die via Bluetooth übrig bleiben. Hab die Software gleich gekauft. Warum hab ich das nicht schon vorher mal versucht.

2,4GHz

… ich fall‘ vom Stuhl. Ich befasse mich aus gutem Grund heute morgen mit der 2.4GHz Technologie. Und endlich richtig! Da lese ich doch glatt in dem Artikel, dass sich auf dem Band auch andere Dinge wie z.B. Babyphones bewegen und stören können. Dass sich die Geräte die Frequenz teilen war mir klar, dass Auswirkungen da sind nicht so sehr. Also habe ich gleich mal unser Babyphone ausgeschaltet und was passiert? Plötzlich habe ich lt. meinem Telefon 67% Funkempfang im Büro wo vorher fast gar nichts durchkam und das sogar bei geschlossener Tür. Ich bin platt. Bin gleich mit unserem EEE durchs Haus gerannt und hab nach anderen WLan-Netzen der Nachbarn und deren Kanälen gesucht. Alle wie es sich gehört entweder mindestens 4 Kanäle vorher oder hinterher. Das lässt sich also nicht mehr optimieren. Jetzt suche ich noch nach weiteren 2,4GHz Störquellen und deren Einfluss. Mein Radiowecker überträgt die Außentemperatur über die Frequenz…

Funktechnik ist und bleibt Hexenwerk! Nachdem 2,4GHz von Wasser perfekt abgeschirmt wird ist es wahrscheinlich auch nicht schlau, dass unser Accesspoint auf dem Warmwasserspeicher steht (ohne Worte…).

AVM Fritzcard und Kernel Updates

Kernel Updates auf meiner privaten Kiste verursachen bei mir immer ein nervöses Gefühl. Wir haben es nicht so gerne, wenn unsere Telefonanlage länger ausfällt. Nachdem in meinem Server immer noch eine AVM Fritzcard als ISDN Gateway eingebaut ist muss ich mich da beeilen. Die Treiber für die Karte werden ja leider schon ewig nicht mehr von AVM gepflegt. Der Support ist schon ausgelaufen.
Heute war mal wieder so ein Update-Tag und ich konnte das ganze echt entspannt angehen, da ich den Treiber mal nicht selbst patchen musste sondern auf einen fertigen zurückgreifen konnte. Auf der BeLUG findet man alles was man braucht. Funktioniert auf Anhieb. Ein beruhigendes Gefühl 😀

Ich sehe übrigens den Tag herbei an dem Ksplice bei jeder Distri dabei ist. Allerdings ist ein regelmässiger Reboot auch nie verkehrt. So weiß man, dass das System im Fall der Fälle wieder startet.

OpenNMS – Tag 1

Heute habe ich OpenNMS installiert. Die Installation könnte nicht einfacher sein. Am längsten hat der Download gedauert. Ich habe mich einfach an die Doku zum Quick Start gehalten. Über „Discover Your Network“ habe ich Server, Switches und Router aufgenommen. Danach werden sofort auf allen Servern die wichtigsten Parameter und Services gecheckt, Graphen erstellt und alamiert. Nicht schlecht. Ich hab schon die ersten Probleme dank OpenNMS erkannt.

Meine nächsten Schritte:

  • SNMP überall enablen (OpenNMS setzt das massiv ein)
  • critical path IP überall setzen
  • Mehr über Schwellwerte und Alamierung erfahren
  • Die Map suchen
  • Mal suchen wie Traps ankommen
  • Naios Schnittstellen NSClient,NRPE, … versuchen

Es gibt viel Interessantes. Ich werde weiter berichten …

GreenSQL

logoKaum läuft mein Server wieder ohne Last (ja ich hab sogar ab und an eine Load von 0.00), da komm ich schon wieder auf neue Ideen, wie ich den Server stressen kann. Mit GrennSQL existiert so eine Art SQL Firewall. GreenSQL setzt sich als Proxy zwischen Client und Server, analysiert die Queries und entsorgt Schadcode. Leider stürzt der Daemon bei mir noch ab, wenn ich ihn auf speziellen Seiten benutze. Blöd! Aber weiter beobachten werde ich das Projekt auf jeden Fall.

Spiderman is having me for dinner tonight…. Teil 4

Ich hab mir heute morgen mal die Statistik vom Cache angesehen. 99.7% der Hits werden durch mit gecachten PHP-Seiten bedient. Nur bei 0.3% muss die PHP Seite neu in Bytecode übersetzt werden. Nicht schlecht!

Bei den Seiten, die ich per Hand (s.o.) cache, ist das Verhältnis beeindruckend:

  • 1. Aufruf: Page Load Time: 0.330711126328 seconds.
  • Jeder weitere Aufruf: Page Load Time: 0.000527143478394 seconds.

Das lohnt sich wohl!

serielle Schnittstellen …

… treiben mich in den Wahnsinn. Ständig haben sie nicht die Parameter, die ich eingestellt hatte und mein Zugriff darauf ist wieder unterbrochen. Meistens verwende ich serielle Schnittstellen nicht direkt sondern gebe sie per interceptty über TCP im Netzwerk frei. Deswegen ist es wichtig, dass die Parameter richtig sind. Sonst kommt nur Kauderwelsch zurück. Interceptty hat zwar einen Parameter dafür „-s“, aber ich vergesse immer wieder den Syntax dafür. Außerdem kann ich mir nie merken, wie ich die aktuellen Parameter abfrage. Daher schreib ich das jetzt hier auf!

  1. Abfragen der aktuellen Werte mit
    stty -F /dev/ttyS0 -a
    
  2. Setzen mit
    stty -F /dev/ttyS0 ixon ixoff
    

Mal sehen, wann ich mich wieder nicht an stty erinnern kann 🙂