Symbian Postfächer auf der SD-Card löschen

Nicht nur Michael Jackson ist tod – auch mein E90 ist jetzt endgültig vor 2 Tagen gestorben (manch mal verliert man). Erstaunlicherweise hatte ich aber noch exakt 4 Tage Garantie (mach mal gewinnt man). Der Austausch von Vodafone erfolgte wirklich umgehend. Am meisten überrascht war ich, dass meine Datensicherung auf der SDCard reibungslos funktioniert hat. Karte einlegen. Zurückspielen und 95% sind wieder hergestellt. Perfekt.

Was nicht richtig funktioniert hat war, dass das neue Handy die Postfächer auf der SDCard wieder genommen hat. Ich musste die Konten neu anlegen. Das wäre nicht schlimm gewesen. Jedoch sind die alten auf der SDCard geblieben und ständig nach neuen Mails untersucht worden. Das hat die Performance des Handys fast getötet. Es war viel zu langsam. Nachdem ich ewig nach einer Lösung gesucht habe schreibe ich mir das hier auf.

Folgende Schritte sind notwendig:

  1. SDCard aus dem Handy nehmen und im PC mounten
  2. Verzeichnis /private/100484b löschen
  3. SDCard wieder zurück
  4. Konten neu anlegen

Nicht viel Aufwand. Man muss nur das richtige Verzeichnis kennen 🙂

iotop

Die Hardware in meinem Server ist nicht die schnellste. Damit ist das Softraid auf dem System auch nicht unbedingt schnell. So kommt es relativ bald zu den unlieben iowaits. Bisher war es immer mehr oder ein Ratespiel, wer diese erzeugt. Jetzt habe ich mit iotop ein Tool gefunden, das genau dabei hilft. Der Name iotop lässt es schon erkennen, was das Tool macht. Es stellt einen Top-artigen Screen für io-Zugriffe dar. Natürlich hat es auch einen Batchmodus.

Das Tool will ich nicht mehr vergessen. Daher die Notiz.

Inittab Environment

Ich habe eben ein tolles Stück erhalten. „Tolles Stück Software weil“:

  1. es über Environment Variablen konfiguriert wird und
  2. weil es gelentlich unvermittelt abstürzt

Wegen 2. habe ich mich entschieden es per Inittab laufen zu lassen. Dann brauch ich mich um Neustarts nicht zu kümmern (Stichwort: respawn). Bleibt das Problem mit dem Environment, dachte ich. Die Lösung war aber einfach:

# respawn
cc:2345:respawn:/usr/bin/env MYENV=foo-bar /opt/dummy/daemon

Das letzte rausholen …

Meine Kiste ist nicht wirklich die Highperformance Maschine. Von der Ausstattung her gesehen ist er mittlerweile eher schwach ausgestattet. Trotzdem reicht die Performance fürs ganze Jahr. Eine Ausnahme ist immer das Wochenende rund um den Rothsee-Triathlon. Nachdem das Wochenende naht, suche ich noch nach den letzten Möglichkeiten bei denen ich die letzten Häppchen an Performance raus holen kann.

Gestern habe ich an 2 Schrauben gedreht:

Syslog
Nachdem der Server auch viele Daemons am laufen hat, schreibt er auch zig Logfiles. Gestern habe ich die alle mal durchgesehen und allerhand doppelte Einträge gefunden. Daher läuft jetzt eine überarbeitete Konfiguration des Syslog-Daemons. Nichts mehr doppelt! Außerdem läuft nur nach das wirklich wichtige synchron alles andere hat ein „-“ vor dem File-/Pfadnamen.

Die Änderungen haben schon bewirkt, dass die durchschnittlichen IOWaits zurückgegangen sind. Ja mein Softraid Server hat ein paar 🙂

swappiness
Geht der Speicher zu ende hat Linux 2 Möglichkeiten:

  1. Alte Caches aus dem Ram werfen
  2. Swappen

Seit dem 2.6er Kernel kann man das Verhältnis zwischen den beiden Methoden beeinflussen. Der Parameter dafür heißt swappiness und lässt sich per proc Filesystem abfragen:

# cat /proc/sys/vm/swappiness
60

60 ist der Debian Defaultwert. Ich will aber, dass mein Server als allerletztes swapt und lieber davor Caches leert. Die Applikationen, die ich betreibe, sollten sich selbständig ums cachen kümmern (etwa APC). Daher will ich einen Wert von „0“ für swappiness. Also einfach folgendes in sysctl.conf eintragen:

vm.swappiness=0

und mit

# sysctl -p 

aktivieren.

Mal sehen ob es das Erwünschte bringt.

OpenNMS überwacht Windows Performance Counter

Microsoft hat leider SNMP in allen gängigen Windows Betriebssystemen nicht vollständig integriert. Es geht einfach nicht alle Performance Counter ohne Extension Agents abzufragen. Ok, es gibt Software dafür aber die kostet teilweise richtig Geld. Also muss eine Alternative her! OpenNMS hat zu diesem Zweck eine Schnittstelle für den von Nagios bekannten NSClient++ integriert. Die Einrichtung ist denkbar einfach:
capsd-configuration.xml:

    
        
        
        
        
    

poller-configuration.xml:

   
      
      
      
    
 

nsclient-config.xml:




nsclient-datacollection-config.xml:



  
    
      RRA:AVERAGE:0.5:1:2016
      RRA:AVERAGE:0.5:12:1488
      RRA:AVERAGE:0.5:288:366
      RRA:MAX:0.5:288:366
      RRA:MIN:0.5:288:366
    

    
      
        
      
      
        
      
      
        
      
      
        
      

    
  

Wichtig ist zur Zeit noch, dass die wpms nicht gruppiert werden. Ein Fehler in OpenNMS verhindert aktuell noch, dass mehr wie ein Wert pro wpm gespeichert wird.

Anschließend können die Thresholds und Graphen definiert werden.

nginx – sagt mir (noch) nix

Oha, eben habe ich bei Netcraft gelesen, dass nginx der dritt beliebteste Webserver hinter Apache und IIs ist (ausgenommen den Google-Webserver). Lighttpd oder Cherokee werden nicht mal erwähnt. Ich bin überrascht weil er mir so gar nichts bisher gesagt hat. Aber scheinbar ist er wirklich interessant. nginx ist wohl deutlich mehr als ein Webserver, der Artikel hinter diesem Link zeigt auf, dass er für wordpress.com eingesetzt wird und dort sogar das Loabalancing von Pound übernommen hat. Sie hatten sich vorher die üblichen Verdächtigen LVS, HAProxy, Perlbal angesehen.

Damit kommt der Webserver unbedingt auf die „merke ich mir Liste

nutzloses hotssh

Gestern hatte ich endlich Zeit mein Notebook mal wieder auf den aktuellen Stand zu bringen. Ich hab Ubunutu auf 9.04 gebracht. Seither ist hotssh nutzlos. Egal welchen User ich für eine aktuelle Verbindung nutze hotssh versucht wieder und wieder sich mit meinem aktuellen User anzumelden. Nachdem die meisten meiner Kisten per fail2ban „gesichert“ sind werde ich nach kürzester Zeit ausgesperrt. Schade! Das Tool wäre wirklich so praktisch.

Den Bug habe ich mal bei Ubuntu eigekippt, denn Otto hat das gleiche Problem und hat schon beim Entwickler selbst einen angelegt. Hier der Link zu meinem Bug Report. Hoffentlich wird der resolved.

Kennt jemand eine Alternative zu hotssh?